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| © ROSA Engineering AG 2011 |
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EchtzeitsystemeEchtzeitsysteme haben spezielle Anforderungen bzgl. ihres zeitlichen Verhaltens und sind definiert als Computersysteme, die ein Ergebnis innerhalb eines vorher fest definierten Zeitintervalls garantiert berechnen. Systeme zur Steuerung und Regelung von technischen Systemen wie Maschinen, verfahrenstechnischen Anlagen oder Kraftfahrzeugen sind praktisch immer Echtzeitsysteme. Ein Echtzeitsystem reagiert auf alle Ereignisse rechtzeitig und verarbeitet die Daten „schritthaltend“ mit dem technischen Prozess. Das Datenverarbeitende Echtzeitsystem wird also vom technischen Prozess nicht abgehängt - weder im Normalfall noch in kritischen Situationen.
Unterschieden werden Echtzeitsysteme bzgl. ihrer Anforderungen in weiche und harte Echtzeit. Der Begriff weiche Echtzeit ist eher schwammig definiert, d.h. es wird hingenommen wenn vorgegebene Antwortzeiten überschritten werden oder kein Ergebnis zurückgeliefert wird. Harte Echtzeitsysteme müssen immer innerhalb einer vorgegebenen Zeitschranke ein Ergebnis liefern. Ein Überschreiten der vorgegebenen Zeit wird als Fehler gewertet. Harte Echtzeit sagt nichts über die Dauer des Zeitintervalls aus. So kann z.B. das Intervall für eine Temperaturregelung im Minutenbereich liegen, wobei eine Millisekunde z.B. für ein Antiblockiersystem bereits zu lange sein kann.
Echtzeitsysteme können durch unterschiedlichste Hard- und Softwarelösungen implementiert werden. o kann für weiche Echtzeitanforderungen ein PC mit handelsüblichem Multitasking-Betriebssystem vollkommen ausreichen. Ein solches Betriebssystem wird harten Echtzeitanforderungen jedoch nicht gerecht. Hierzu ist ein Betriebssystem mit einem skalierbaren Scheduler erforderlich. Harte Echtzeitanforderungen können auch durch eine reine Hardwarelösung implementiert werden. |
Beispiele für Echtzeitbetriebsysteme sind:
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